Die Berufsakademie Sachsen zählt mit den Hochschulen zu den Einrichtungen des tertiären Bildungsbereiches. Zum 01.01.2025 wird die Berufsakademie Sachsen zur Dualen Hochschule Sachsen umgewandelt. Als staatliche Einrichtung wird sie mit etwa 40 Studiengängen Studierende in praxisintegrierenden dualen Studiengängen zum Abschluss Bachelor of Arts, Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering führen und perspektivisch auch duale Master-Studiengänge anbieten und kooperative Forschung betreiben. Dabei werden die wissenschaftlich-theoretischen Studienabschnitte an den Staatlichen Studienakademien und die praktischen Studienabschnitte bei einem Praxispartner realisiert. Damit stellt die zukünftige Duale Hochschule Sachsen den Einrichtungen der Wirtschaft, der freien Berufe, vergleichbaren Einrichtungen außerhalb der Wirtschaft und Einrichtungen von Trägern sozialer Aufgaben exzellent qualifizierte Fach- und Führungskräfte in den Fachbereichen Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Soziales zur Verfügung. Sie ist mit ihren sieben Staatlichen Studienakademien fest in den Regionen Sachsens verwurzelt.
An der Staatlichen Studienakademie Bautzen ist - unter dem Vorbehalt der späteren Ausbringung der W2-Planstelle durch den Haushaltsgesetzgeber - folgende Stelle zum 01.04.2025 (frühestens ab Ausbringung der W2-Planstelle durch den Haushaltsgesetzgeber) zu besetzen:
W2-Professur für
digitale Fertigungsprozessgestaltung (m/w/d)
digitale Fertigungsprozessgestaltung (m/w/d)
(Vollzeit, unbefristet)
vorrangig im Studienbereich Technik, Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen
(Kennziffer: BZ 2024/04)
vorrangig im Studienbereich Technik, Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen
(Kennziffer: BZ 2024/04)
Aufgabenprofil:
Der Schwerpunkt der Ausschreibung ist dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen zugeordnet. Die Lehre ist auch in den ingenieurtechnischen Lehrveranstaltungen des Studienbereiches Technik der Staatlichen Studienakademie Bautzen zu erbringen. Die Bewerbenden müssen über ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium, Erfahrungen in der Lehre und berufliche Praxis verfügen und die Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit nachweisen. Die Lehrsprache ist Deutsch.
Neben vertieften Kenntnissen in den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen sind fachspezifische Kenntnisse in mindestens zwei der folgenden Bereiche wünschenswert:
Neben vertieften Kenntnissen in den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen sind fachspezifische Kenntnisse in mindestens zwei der folgenden Bereiche wünschenswert:
- Fertigungsprozessgestaltung
- Produktionstechnik und nachhaltige Fertigungsstrategien
- Messtechnik
- Technische Grundlagenfächer (Ingenieurmathematik, Physik u. ä.)
In der inhaltlichen und organisatorischen Abstimmung sowie zur effizienten Gestaltung der wissenschaftlichen und praktischen Studienphasen sind ausgeprägtes fachdidaktisches Geschick, fachpraktische Erfahrungen als kompetenter Gesprächspartner für die dualen Praxispartner sowie Erfahrungen und Kenntnisse bei der Betreuung von Studierenden und in der Organisation von Studienabläufen erforderlich. Engagement und Einsatzfähigkeit für die Weiterentwicklung des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen werden vorausgesetzt.
Alle Bewerbenden müssen die Einstellungsvoraussetzungen nach § 59 SächsHSG erfüllen:
- abgeschlossenes Hochschulstudium des entsprechenden Wissenschaftsgebietes (z. B. im Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, der Elektrotechnik oder einer vergleichbaren Ingenieurwissenschaft),
- pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre, hochschuldidaktische Qualifikationen und durch eine Probeveranstaltung (Probevortrag, Probelehrveranstaltung) nachgewiesen wird,
- besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,
- besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden in einer in der Regel fünfjährigen einschlägigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen.